15.12.2018, 12:37 English | Deutsch
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Jin G. Kam



Jin G. Kam

"Every color filled stroke is like a note in a melody, each with its own distinct personality or feeling, coming together to form a beautiful harmony."

Jin G. Kam



[...Bilder]



Biographie


Jin G. Kam's Bilder sind der Schlüssel zum Verständis seiner Wertschätzung und Verbindung zur Musik. Seine atemberaubenden Farbkombinationen gepaart mit starken, tanzenden Pinselstrichen wecken ebenso Hochgefühl wie Melancholie. Kaum ein Betrachter seiner Bilder kann sich der Passion der Emotionen, die seine Bilder vermitteln entziehen. Die Stärke jedes Pinselstiches und die Kraft der verwendeten Farben vermittelt einen geradezu intimen Blick auf die von Kam portraitieren Musiker.

1953 in Shanghai geboren, wuchs Kam inmitten der durch Maos Kulturrevolution ausgelösten sozialen Umwälzungen auf. Eine Zeit in der Einflüße von aussen unterbunden wurden und Künstler im eigenen Lande keine Entwicklungschancen hatten. Westliche Kunst und Ideologie waren strikt verboten und doch gab Kam seine Passion auch zu dieser Zeit niemals auf.

Mit dem Tode von Mao 1976 endete die Kulturrevolution und die renommierte "Zhejiang Academy of Fine Art" in Hangzhou wurde wieder geöffnet. Hier enstand ein Zentrum sowohl für traditionell östliche wie westliche Malerei. Unter 20000 Bewerbern wurden nur fünf zum Studium zugelassen, einer von ihnen war Jin G. Kam. Während dieser Zeit erwachte sein Interesse für die zeitgenössische westliche Kunst und Musik. Er entdeckte wichtige Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts wie Morris Louis, Rothko, DeKooning, Pollack, und Kline. Das Spektrum der Farben welches er durch diese Künstler kennenlernte inspirierte Kam zu weiteren Studien westlicher Malerei.

Nach seinem erfolgreichen Abschluss wurde Kam gebeten an der "Shanghai University of Fine Art" zu unterrichten. Jin G. Kam immigrierte 1989 nach Amerika, um sein Studium an der "United States International University, San Diego, California" zu vervollständigen. Erst hier beginnt seine Beschäftigung mit der Musik von Jazz und Blues.

Der Zauber des Jazz und die Expressivität des Blues ziehen ihn in ihren Bann und es entstehen traumhafte Bilder von Jazzlegenden wie Billie Holiday, Louis Armstrong, Charlie Parker und Miles Davis. In jedem dieser Bilder schwingt die Stimmung eines Momentes und die Essenz der portraitieren Musiker.

Seit seinem Erscheinen auf der Kunstszene ernten die Bilder von Jin G. Kam nationale wie internationale Zustimmung. Seine Ausstellungen findet man in Amerika, Europa und Asien. Eine dauerhafte Austellung befindet sich im "Steinway and Sons" und im "Charlie Parker Museum". Kam arbeitete unter anderem für "Miles Davis Estate", "Louis Armstrong Educational Foundation", und die "Leonard Bernstein Education Through the Arts Fund". Er wurde beauftragt eine Hommage für Billie Holiday und Charlie Parker zu erstellen und fertigte im Auftrag der "Society of Singers at Lincoln Center" ein Gemälde von Lena Horne an.


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